Esther Hoppe

Esther Hoppe, Violine
Als Gewinnerin des 8. Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg 2002 zählt die 1978 in Zug (Schweiz) geborene Esther Hoppe zu den hoffnungsvollsten Solistinnen der jungen Generation. Ihre bisherige Karriere führte sie u.a. an die Musikfestivals von Chicago, New Mexico, Schleswig-Holstein, Prussia Cove (England), Davos und Zürich (Orpheum-Musikfesttage). Solistisch trat sie wiederholt mit den verschiedensten Orchestern auf, so z.B. mit den London Mozart Players, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Zürcher Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel oder dem Litauischen Kammerorchester.
Zusammen mit Benjamin Engeli, Klavier und Maximilian Hornung, Violoncello bildet sie das Tecchler Trio, welches im März 2004 beim renommierten Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates sowie 2005 beim Prix Crédit Suisse Jeunes Solistes als Gewinner hervorging.
Esther Hoppe studierte zunächst bei Thomas Füri an der Musikakademie Basel. Es folgten zwei Jahre am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo sie von Robert Mann und Ida Kavafian betreut wurde. Ab 2001 absolvierte sie ein einjähriges Nachdiplomstudium bei Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music in London; dann wurde sie eingeladen, die Schule als Fellow Student zu repräsentieren, was mit einem grosszügigen Stipendium verbunden ist. Besonders prägend waren ausserdem auch Meisterkurse mit Lorand Fenyves, Isaac Stern und Leon Fleisher.
Sie war Trägerin verschiedenster Stipendien und Förderpreise, so wurde sie z.B. während zwei Jahren durch den von der Ernst Göhner Stiftung gewährten Migros-Studienpreis unterstützt, erhielt den Kulturförderpreis der Kulturstiftung Zug und wurde zwei Mal mit dem Studienpreis der Kiefer Hablitzel Stiftung ausgezeichnet.
Dank der finanziellen Unterstützung der Zuger Kantonalbank spielt Esther Hoppe auf einer Balestrieri-Violine aus dem Jahr 1760.