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Der düstere Dandy


Der düstere Dandy - Ein Abend mit Pierrot

Aus dem Leben eines alternden Geniessers 

Musik von
Arnold Schönberg, Max Kowalski/Johannes Schöllhorn, Otto Vrieslander/Olivier Cuendet, Rico Gubler (UA)

Texte von
Albert Giraud/Otto E. Hartleben, Peter Altenberg, Albert Ehrenstein, Egon Friedell, Arnold Hauser, Comte de Lautréamont

Die Mitwirkenden:

Leila Pfister, Mezzosopran
Peter Schweiger, Sprecher und Regie

Ensemble Theater am Gleis Winterthur:
Anna-Katharina Graf, Flöte und Piccolo
Yoko Fujita, Violine und Viola
Emanuel Rüetsche, Cello
Martin Truninger, Klarinette

Petra Ronner, Klavier

Olivier Cuendeet,  musikalische Leitung
Rico Gubler, Komposition
Simone Baumberger, Bühne
Kathrin Baumberger, Kostüme
Danielle Strahm, Assistenz
Ueli Riegg, Licht und Technik
Franziska Weber, Produktionsleitung

Die Aufführungen
 
29. September 2007, 20.15 Uhr
30. September 2007, 17.00 Uhr

Theater am Gleis, Winterthur
Koproduktion mit dem Ensemble TaG / Neue Musik Winterthur

3. Oktober 2007, 20.30 Uhr
4. Oktober 2007, 20.30 Uhr

Café-théâtre Le Bourg, Lausanne

4. Dezember 2007, 20.00 Uhr

Kleintheater Luzern
Koproduktion mit dem Forum Neue Musik Luzern

19. Dezember 2007, 20.00 Uhr
20. Dezember 2007, 20.00 Uhr

Theater Rigiblick, Zürich

Den Wein, den man mit Augen trinkt,
Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder,
Und eine Springflut überschwemmt
Den stillen Horizont.

Dieser poetische Vierzeiler stammt aus der Feder von Otto Erich Hartleben. Oder besser gesagt: Es ist die brilliante Übersetzung eines Textes des belgischen Lyrikers Albert Giraud. "Pierrot lunaire" heisst dieser Text, und er wird zur Grundlage des berühmtesten musikalischen Werkes des 20. Jahrhunderts: Dem "Pierrot lunaire" von Arnold Schönberg.

Wir haben Pierrot eingeladen, einen Abend mit uns zu verbringen, als "Pierrot lunaire" natürlich, aber auch aus "Pierrot marié" (auch ihm haben sich die Dichter Giraud und Hartleb.en angenommen), als schillernde fin de siècle-Figur, als Träumer, als Liebender, als nachdenklich Zurückblickender. Wir trafen ihn an der Schwelle des 20. Jahrhunderts mit Text und Musik von damals und wir trafen ihn im Jetzt, mit der Uraufführung einer Auftragskomposition von Rico Gubler. Ein Abend, funkelnd und spiegelnd wie ein böhmischer Kristall.

Peter Schweiger, weit herum bekannter Schauspieler und Regisseur, führte Regie und gab den Pierrot in seinen verschiedenen Facetten. An seiner Seite brillierte Leila Pfister gesanglich und schauspielerisch als Colombine. Die Musik spielte das Ensemble Theater am Gleis Winterthur, geleitet von Olivier Cuendet. Ein virtuoses Team, das sich in den Ausdrucksformen des 20. und 21. Jahrhunderts bewegt wie der Pierrot im Mondlicht.

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